Wie schaffe ich es, meine Mitarbeiter/innen der Generation Y zu motivieren?

2019 M11 22

Anerkennung

Da die Generation Y in einer Zeit aufgewachsen ist, in welcher ihre Grundbedürfnisse stets abgedeckt waren, wird sie durch das Streben nach den so genannten Wachstumsbedürfnissen charakterisiert. Das bedeutet, dass sich die Generation Y selbst verwirklichen möchte und Aufgaben braucht, in welchen sie gefordert wird und Verantwortung übernehmen kann. Wichtig ist dabei auch die Wertschätzung für die geleistete Arbeit, da auch diese einen grossen Einfluss auf den Selbstwert der Generation Y hat.

Inklusion

Durch die sozialen Medien können die Jugendlichen der Generation Y schnell miteinander interagieren und einfach an Diskussionen teilhaben. Sie erleben eine Struktur, in welcher die Hierarchien flach sind – jede kann mit jedem interagieren und Kontakt knüpfen. Dies verdeutlicht, dass die Generation Y in eine Organisation miteinbezogen werden will und an Entscheidungen teilhaben möchte. Die Inklusion der Mitarbeitenden ist für die Generation Y also ebenfalls wichtig.

Identifikation

Die Generation Y ist in einer Zeit aufgewachsen, in der sie eine grosse Auswahl an Konsumgütern, insbesondere auch an Markengütern hatte. Zur gleichen Zeit kam in der Markenwelt der Begriff Corporate Identity auf, ein einheitliches Auftreten einer gesamten Marke. Durch die grosse Auswahl an verschiedenen Markenanbietern, haben die Konsumenten die Möglichkeit, sich für eine Marke zu entscheiden, mit deren Corporate Identity sie sich identifizieren können. Dies kann sein, weil die Marke einen gewissen Luxus verkörpert, oder weil das Unternehmen hinter der Marke besonders auf die Umwelt achtet. Diese Identifikation mit einer Marke kommt auch auf dem Arbeitsmarkt zum Zug. Die Jugendlichen möchten sich mit dem Unternehmen identifizieren können, für welches sie tätig sind.

Die Motivationsfaktoren Anerkennung, Inklusion und Identifikation verdeutlichen, dass die «neue Arbeitnehmergeneration» durch intrinsische Faktoren motiviert wird. Das heisst, dass monetäre Anreize nicht mehr ausreichen, sondern durch zwischenmenschliche Faktoren ergänzt werden müssen um Mitarbeitenden langfristig im Unternehmen halten zu können.